Teaser

Glossary

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

R

Retroreflektoren

Alle in diesem Katalog enthaltenen Reichweiten optischer Sensoren und Funktionsreservekurven von Reflexionslichtschranken wurden mit dem Retroreflektor BRT75 ermittelt. Retroreflektoren sind so konstruiert, dass sie das einfallende Licht in dieselbe Richtung zurückreflektieren aus der es gekommen ist. Zwei Faktoren bestimmen die Lichtmenge, die zum Sensor zurückreflektiert wird:

1. die Größe der Reflexionsfläche und

2. das Reflexionsvermögen des Reflektors.

Bei kleinen Abständen fällt der gesamte Strahl auf einen Reflektor mit 25 mm Durchmesser. Dieser kann deshalb das Licht ebenso gut reflektieren wie ein 75 mm-Reflektor. Bei großen Abständen reflektiert der 75 mm-Reflektor allerdings bis zu neunmal mehr Licht als der 25 mm-Reflektor.

Restwelligkeit

Nach Gleichrichtung der VAC-Netzspannung in eine VDC-Gleichspannung verbleiben (aufgrund der ursprünglichen Sinus-Wellenform der Netzspannung) Unregelmäßigkeiten in der Gleichspannung. Die verbliebenen Wellentäler können durch einen parallel zum Verbraucher geschalteten Kondensator oder eine in Reihe zum Verbraucher geschaltete Spule ausgeglichen („geglättet“) werden. Den nach der Glättung übrigbleibenden Wechselspannungsanteil bezeichnet man als Restwelligkeit oder Brummspannung. Üblicherweise kann 10 % Restwelligkeit (Spitze-Spitze) der Versorgungsspannung toleriert werden.

Reststrom (lr)

Bei 2‐Draht‐Sensoren: Der Strom, der im nicht durchgeschalteten Zustand fließt.

Bei 3‐/4‐Draht‐Sensoren: Der Strom, der im nicht durchgeschalteten Zustand zwischen Ausgang und 0 V (PNP‐Ausgang) bzw. Ausgang und Versorgungsspannung (NPN‐Ausgang) fließt.

Reichweite und Tastweite

Einweglichtschranken:

Die Reichweitenangabe bezieht sich auf die maximale Distanz zwischen Sender und Empfänger unter optimalen Bedingungen.

Reflexionslichtschranken:

Die Reichweitenangabe bezieht sich auf die maximale Distanz zwischen dem Sensor und dem Retroreflektor BRT75 unter optimalen Bedingungen.

Reflexionslichttaster:

Die Tastweitenangabe bezieht sich auf die maximale Distanz zwischen dem Sensor und einer weißen Kodak-Testkarte mit 90% Reflexionsvermögen der Größe 20 x 25 cm unter optimalen Bedingungen.

Winkellichttaster:

Die Tastweitenangabe bezieht sich auf die maximale Distanz zwischen der Sensorlinse und dem Brennpunkt.

Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung:

Die Tastweitenangabe bezieht sich auf die maximale Tastweite.

Die Lichtintensität nimmt quadratisch mit der Entfernung ab, das heißt, bei Verdopplung der Entfernung geht die Intensität auf ein Viertel zurück. Daher ist die Erfassung von Objekten mit Opto-Sensoren um so effektiver, je kleiner der Abstand des Sensors zum Objekt ist. Das gilt allerdings nicht für sehr kleine Entfernungen.Die Linsenanordnung bei Reflexionslichttastern, bei Winkellichttastern und bei Reflexionslichtschranken sorgt dafür, dass bei sehr kleinen Abständen das meiste Licht auf die Sendediode zurückfällt und nicht auf den Empfänger. Die empfangene Lichtintensität nimmt daher bei sehr kleinen Entfernungen ab. Dieser Effekt ist gut auf den Reichweitenkurven zu sehen. Der optimale Arbeitsabstand liegt also bei diesen Sensoren nicht möglichst nahe am Sensor, sondern in der Entfernung, in der die Reichweitenkurve ein Maximum hat.

Reflexionsvermögen der Oberflächen

Ein Objekt, das von einem Reflexionslichttaster oder einem Winkellichttaster erfasst werden soll, muss genügend Licht zum Sensor reflektieren. Die Lichtmenge, die ein Lichttaster empfängt, hängt von der Sendeleistung des Sensors und der Reflektivität des Objekts ab. Eine dunkle Oberfläche reflektiert weniger Licht als eine helle (siehe auch „Funktionsreserve“). Eine glatte spiegelnde Oberfläche muss senkrecht zur Sensorachse ausgerichtet sein, sonst reflektiert sie das Licht nicht wieder zum Sensor zurück.

Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung

Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung arbeiten mit einem Sender und mehreren Empfängerelementen. Die Position des zu detektierenden Objekts und die optische Struktur des Sensors bestimmen, auf welches Empfängerelement die größte Lichtmenge einfällt. Durch die Sensorelektronik wird determiniert, ob sich das reflektierende Objekt innerhalb oder außerhalb des Erfassungsbereichs befindet. Die Sensoren verfügen entweder über eine feste oder einstellbare Ausblendgrenze.

Reflexionslichttaster

Wie bei Reflexionslichtschranken sind auch bei Reflexionslichttastern Sender und Empfänger in demselben Gehäuse untergebracht. Es wird aber nicht wie bei Lichtschranken die Unterbrechung eines Lichtstrahls ausgewertet, sondern die Reflexion an einem Objekt. Ein Gegenstand wird dann erfasst, wenn er ausreichend Licht zum Empfänger zurückreflektiert. Der Schaltabstand von Reflexionslichttastern hängt in hohem Maße vom Reflexionsvermögen ab.

Reflexionslichtschranken

Bei Reflexionslichtschranken befinden sich Sender und Empfänger in demselben Gehäuse. Der Lichtstrahl des Senders wird auf einen Reflektor gerichtet und von diesem auf den Empfänger zurückgeworfen. Ein Objekt wird detektiert, wenn es diesen Lichtstrahl unterbricht. Reflexionslichtschranken besitzen einige der Vorteile von Einweglichtschranken (guter Kontrast und große Funktionsreserve). Außerdem muss nur ein Gerät installiert und verdrahtet werden. Von Nachteil sind die kleinere Reichweite und Störungen durch glänzende Objekte bei Geräten ohne Polfilter.

Reduktionsfaktoren (Korrekturfaktoren)

Der Schaltabstand induktiver Ferritkern‐Sensoren hängt vom Material des Betätigungsobjekts ab.

Der maximale Abstand wird mit Baustahl St37 erreicht, bei anderen Metallen muss mit reduzierten Schaltabständen gerechnet werden.

Der Reduktionsfaktor gibt an, auf welchen Bruchteil sich der Schaltabstand bei Verwendung anderer Metalle als St37 reduziert.

Typische Werte für den Reduktionsfaktor: Stahl (St37): 1; Messing: 0,35...0,5; Kupfer: 0,25...0,45; Aluminium: 0,35...0,50; Edelstahl: 0,6...1

uprox® und uprox®+ Sensoren haben bei allen Metallen den gleichen Schaltabstand. Der Reduktionsfaktor ist daher immer 1.

Realschaltabstand (sr)

Realschaltabstand (sr)

  • Schaltabstand bei festgelegten Temperatur‐ und Versorgungsbedingungen.
  • Serienstreuungen werden berücksichtigt.
  • Bezug zum Bemessungsschaltabstand 0,9 * sn < sr < 1,1 * sn.

Direct search

Country

Current e-basket

Contents: Article

Show e-basket